Einsparung? Vierstellig!

Altes Gasthaus Kuhr, Papenburg

Manche Dinge im Leben sind einfach, einfach zu schön, um wahr zu sein. "Wie wir zum Dachs gekommen sind?", wiederholte Bernhard Kuhr die Frage des Journalisten. "Das war eigentlich ganz einfach", holt der Junior-Chef aus. Ein Onkel der Familie führt einen SHK-Fachbetrieb. "SHK" steht für Sanitär - Heizung - Klima. "Der Onkel hat uns also gesagt, wir sollten den Dachs einfach mal nehmen, und gut war damit."

Das war in etwa zu dem Zeitpunkt, als die Familie beschloss, dem wunderschön am Hauptkanal der Stadt gelegenen Restaurant ein neues Hotel mit heute 17 Gästezimmern hinzuzufügen. "Wir haben einen ordentlichen Bedarf an warmem Wasser", erklärt Kuhr Junior. In der Küche ohnehin, mit Gästen im Haus, die morgens und womöglich abends duschen summiert sich das schon. Den Strom, den das Kleinkraftwerk nach dem physikalischen Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung produziert, "den haben wir nach Möglichkeit hier im Haus verbraucht", sagt Kuhr. Wie sich die Energiekosten mit dem Einsatz des Dachses entwickelt haben, weiß er nicht auf Heller und Pfennig zu sagen, wohl aber, dass "wir mit dem Gerät unheimlich gut gefahren sind".

KWK-Referenzen Gastgewerbe, Koldehoff - Effiziente Energietechnik

Bernhard Kuhr ist seit mehr als einem Dutzend Jahren mit "seinem Dachs" zufrieden.

 

"Über die Jahre hat immer alles gut funktioniert."

Die Einsparung beim Strom beziffert Kuhr Junior auf einen ordentlichen vierstelligen Betrag: "Das ist schon ganz gut."

Über die vielen Jahre hat "immer alles funktioniert", bestätigt der Gastronom, weshalb man sich im Kreise der Familie dann auch dazu entschlossen hat, nach mehr als einem Dutzend Jahren zuverlässiger Wärme- und Stromerzeugung den Premieren-Dachs durch einen zweiten zu ersetzen. "Es gab keinen Grund, von diesem erfolgreichen Modell abzuweichen", sagt Kuhr.