Bis 40 Prozent sparen

Hotel Faldernpoort, Emden

Dinge zu kennen und auch zu nutzen sind oftmals zwei unterschiedliche Paar Stiefel. So ist Alfred Marahrens mit der Kraft-Wärme-Kopplung schon lange im Thema. Den Dachs beispielsweise kennt er bereits seit 15 Jahren. Im Hotel seines Sohnes Onno, im Faldernpoort in Emden, sind seit dem Frühjahr 2009 zwei BHKW-Anlagen von Kraftwerk und SenerTec im Einsatz. Einer Energieberatung des DeHoGa sei Dank, und Paul Koldehoff.

KWK-Referenzen Gastgewerbe, Koldehoff - Effiziente Energietechnik

Alfred Marahrens war von der Höhe der Rückzahlung durch seinen Energieversorger angenehmt überrascht.

 

"Ungeheure Einsparpotenziale in Hotel und Gastronomie"

Die Fachleute beim Deutschen Hotel- und Gaststättenverband bescheinigen der KWK-Technologie die Voraussetzung für ungeheure Einsparpotenziale in Hotel und Gastronomie. So auch im Fall des Hotel Faldernpoort, das seine Gäste sowohl im Stammhaus als auch im benachbarten Gästehaus unterbringt. "Bis zu 40 Prozent können wir an Energiekosten einsparen, wenn wir auf eigene Kraftwerke im Keller setzen", verweist Alfred Marahrens auf die von Jürgen Freudenreich und Paul Koldehoff angestellte Analyse.

Da im Gästehaus ohnehin der Einbau einer neuen Heizung notwendig wurde und auch die Leitungen für ein Wärmenetz zu ersetzen waren, haben sich die Marahrens für eine ganzheitliche Lösung der Energiefrage entschieden. So liefert eine 20-KW-Anlage von Kraftwerk Wärme und Strom für das Stammhaus. Im kleineren Gästehaus hingegen schnurrt ein Dachs, der immerhin fast 6 Kilowattstunden Strom in der Stunde bereitstellt.

Diese nicht billige aber preiswerte Lösung ist das Ergebnis "einer Top-Beratung", wie der Senior betont. "Da war von Beginn an sehr viel Vertrauen vorhanden", bescheinigt Alfred Marahrens seinen Energie- und Kraftwerkslieferanten. Der Dachs ist das meistverkaufte Gerät auf dem Markt: "Die müssen einfach vernünftig sein", und bei der Anlage von Kraftwerk "liege ich dank der guten Beratung von Paul Koldehoff bestimmt nicht verkehrt." 

Nach neun Monaten Betriebszeit haben die Hoteliers zum Jahreswechsel eine Rückzahlung ihres Energieversorgers in namhafter Höhe erhalten: "Damit hätten wir in dieser Höhe nicht gerechnet". Und selbst wenn sich die Prognosen nur zur Hälfte in die Realität transferieren ließen, bestätigt Alfred Marahrens: "Ich hätte es auch dann immer noch gemacht." Weil es sich rechnet, und "weil wir damit auch etwas zum Schutz unserer Umwelt beitragen".